Reisebericht Havanna und Isla de la Juventud von Nazman
Personen die
im Text vorkommen:
Ich = Nazmi =
23 Jahre = lebe in München = türke
Andi = Andi =
20 Jahre = lebt in München = bayer
Am 30.12.02
gings endlich los Richtung Kuba. Das erste Mal, aber da ich
nur gutes gehört habe, hatte ich auch ein gutes Gefühl, ein
Land zu besuchen, wo ich nicht mal die Sprache sprechen
konnte. Der Flug mit LTU war scheisse, denn die Beinfreiheit
war sehr eingeschränkt ( bei über 10 Stunden Flug schon
scheisse) und der Service, so lala. Aber neben mir saß eine
Kubanerin, mit der dann auch die Zeit gut verging.
Ankunft
Varadero -> Passkontrolle und ich war, glaub ich, der
schnellste, bei dem der Stempel auf die Visa gehauen wurde.
Der Polizist war sehr überrascht, denn dieser hatte noch nie
vorher einen türkischen Pass gesehen. Keine Kontrolle der
Taschen -> perfekt!
So, jetzt kam
schon der erste Kontakt mir der Mafia. Die wollten
tatsächlich 120 Dollar für eine einfache Fahrt nach Havanna,
dann habe ich ihm erklärt das ich Türke bin und wenn jemand
von mir 120 haben will, bedeuted das für mich, das ich nur
40 Zahle. Taxista schockiert, aber irgenwann kam er wieder,
und wir einigten uns auf 50 Dollar.
Ankunft
Havanna, erster Schock, nichts neues an dieser Stadt, alles
alt und heruntergekommen, aber egal, das Wetter war warm.
Zweiter Schock, es stank alles nach abgasen, aber ich habe
das irgendwann auch nicht mehr gerochen, natürlich nachdem
ich am Strassenrand die ersten chicas sah!
O.K. Den
Taxista erklärt, wenn er Provision kassieren will, soll er
uns ne Casa organisieren (uns= Kumpel Andi war noch dabei!).
Nach einer sehr zeitaufwendigen Suche nach seinem Freund,
der ein Casa besaß, hatten wir endlich eine
Schlafmöglichkeit gefunden. Ich hatte schon am ersten Tag
was neues gelernt: „ Frag nie einen Cubanern nach dem Weg!“,
sogar die Bullen wussten nichts! Sachen in der Casa
deponiert und dann gegessen, war der beste Fisch, denn ich
je gegessen habe! Beim Essen in der Casa einen Iren
kennengelernt, der uns dann einen Tip gegeben hat, wo wir
hingehen sollen, wenn wir was trinken wollen. Tip akzeptiert
und den Laden aufgesucht, war nur um den Block (Wir waren in
Vedado, direkt am Malecon). Am Malecon etwas entlang
gelaufen, TOTE HOSE um 23 Uhr, da hörst du was vom geilsten
Strich der Welt, aber niemand da. Also ab in die Kneipe.
Angekommen, ich nur einen Schritt in die Bar gemacht, da
haben sich schon zwei Chicas gestritten, wer den Touri
abbekommt, als aber mein Kumpel Andi noch reinkam, haben sie
sich sofort aufgeteilt. Mein Gedanke, man wieso passiert das
nicht bei uns in Deutschland? Aber da ich keine
aufdringlichen Frauen mag, habe ich denen erklärt, das sie
sich zum Teufel scheren sollen, aber wenn man sich nicht
gegenseitig versteht, kappiert man es nicht. OK erstmal
Mojito bestellt und die Frauen aufgezogen, immer nett und
freundlichen. Ich bemerkte sofort, das die beiden Frauen
Profis waren, auf wenn sie nicht so aussahen und nur 18 und
20 Jahre alt gewesen sind. Nach unzähligen Mojitos dann den
Frauen erklärt, das sie mitkommen sollen, prompt waren sie
bereit. Ok der Laden wo ich drin war, ist supergepflegt
gewesen und sauteuer. Mojito oder Cuba Libre haben fünf
Dollares gekostet, Rechnung bezahlt und nicht nachgefragt,
wieso es so teuer ist, erste mal Kuba und bitte nicht sofort
negativ aufallen und die Leute waren freundlich und ich habe
eine offielle Rechnung bekommen. Im Casa angekommen, will
die Tussi von mir Geld, 50 Dollar. Ich habe ihr die Tür
gezeigt, das sie gehen kann. Tussi geahnt, kein normalo
Tourist. Hätte sie nicht so geil ausgesehen, hätte ich sie
sofort rausgeschmissen. Also Chica gut bearbeitet oder sie
mich, muss aber sagen, so berrauschend war es nicht, 3 Tage
nicht geschlafen, der Flug und Alkohol haben mir die Lust
genommen. Chica hat sich mühe gegeben, also ihr Geld hat sie
sich verdient. 30 Dollar gegeben und weggeschickt, die
wollte noch Geld fürs Taxi, aber so was gibts nicht (Bitte
nicht denken, das ich zuviel gezahlt habe, aber erste mal
und keine Sprachkenntnisse). Stockbesoffen und total kaputt
um 6 Uhr in der Früh aufgestanden -> scheiss Jetlag, keine 3
Stunden gepennt. Also gut frühstücken gegangen. Nach dem
Frühstück, Stadtbesichtigung. Auf der Strasse von einem
angesprochen, wo wir herkommen und bla bla bla. Dann hat er
uns bisschen die Stadt gezeigt, aber interresant fand ich es
nicht, aber die unzähligen Chicas in den Häusern haben mich
fasziniert. Später waren wir mit dem Guide noch in einem
Kaufhaus, wo nur Kubaner drin waren und wir die einzigen
Touris. Ist schon komisches Gefühl, wenn jeder dich
beobachtet, aber die Leute waren alle freundlich. Dann haben
wir jeweils 2 Mojitos getrunken und sind wieder los, um den
Flieger auf die Isla de la Juventud zu erreichen. So das war
mein Erlebnis in Havanna.
Ankunft
Isla de la Juventud:
Ich war froh,
das die Antonow AN24 gelandet war, den der fliegende
Schrotthaufen hatte mir sorgen bereitet. Endlich, der erste
Flughafen, wo die Taxifahrer nicht einem auf den Sack gehen.
Dann eine Mitfahrgelegenheit gefunden und nach Gerona
gefahren. In Elena’s Casa eingecheckt. Super Casa, tolles
Essen, nur ich habe dort nicht gewohnt. Andi ist geblieben,
ich habe mir ein anderes Quartier gesucht und gefunden.
Elena und Chicas sind etwas problematisch.
Die Stadt,
Nueve Gerona, ist ein Puff. Viele Chicas, aber nicht so
viele wie in Havanna, aber dafür sehr viele Amateuere und
wenige Profis.
Ich sehe, das
das hier jetzt ein Roman wird, deswegen werde ich mich jetzt
kurzfassen, da die folgenden Tage nicht so aufregend waren.
Normaler
Tagesablauf in Gerona:
In der Früh
aufstehen
Frühstücken
bei Elena
Tagesaktivität
mit Andi besprechen
Ausflüge:
Strand, Krokodil Farm, das alte Gefängniss oder nichts
Taxifahrer +
Zuhälter kommt vorbei (für 20 Dollar am Tag zur freien
Verfügung)
Am Abend essen
Dann in die
Stadt reingehen, um Chicas zu überprüfen
Unzählige
Mojitos
Chicas werden
aufdringlich
Nicht
aufdringliche Chica ansprechen und feststellen, das sie nur
spanisch spricht
Dolmetscher
organisieren
Chica
mitnehmen
Chica
rausschmeissen, wenn fertig, schlafe gerne allein
Auch mal keine
Chica mitgenommen, da kein Bock
Schlafen
Die geilste
Party war am Revolutionstag. War ne Party mit der
Verwandschaft von Elena, aber die beste Party, die ich bis
jetzt erlebt habe, waren vielleicht nur 25 Leute pero ne
Stimmung, wie im Fussballstadion. Ich glaube, an dem Tag hat
jeder bestimmt eine Flache Rum getrunken und wie wild
getanzt. Ich werde diese Party nie vergessen.
Irgendwann am
Ende des Urlaubs kam eine Cousine von der Elena, 26 Jahre
alt und schwarz. Sie meinte, sie ist Masseuse, hab ich dann
natürlich gefragt, ob sie mich massieren kann. Kein Problem,
ich ging von einer normalen Massage aus, denn ich stehe
nicht auf schwarze Frauen, Mulattas sind mein Ding. Die
Dreckssau wusste, wo man genau hinfassen muss, damit der
Massierte, also ich, eine Dauerlatte bei der gesamten
Massage schiebt. War mir sogar fast peinlich. Dann meint die
doch nach 30 minuten, das die Massage fertig sei. Aber ich
erklärte ihr, das wenn ich schon ne Latte schiebe, das sie
auch dafür verantwortlich ist, die Latte zu entschärfen.
Eins kann ich sagen, so gut geblasen hatte vorher keine!!
(PS: bin auch nicht so alt!!)
Ich könnte
noch weiter schreiben, ausser den Frauen, ist nicht so viel
vorgefallen.
Also meine
Eindrücke aus Kuba:
Schönes Wetter
Strände in
Ordnung ( in der Türkei sind sie genau so gut, aber
gepflegter)
Sehr relaxt
alles
Sehr
freundliche Menschen
Gute Cocktails
Las guapas
chicas ( Die schönen Frauen)
Abgeschnitten
von der Aussenwelt ( fand ich super!!)
Negatives:
Möglichkeiten
fürs weggehen sind sehr eingeschränkt (für mich persönlich)
Desöfteren
gelangweilte Bedienungen
Versuch leute
übers Ohr zu hauen
Als Touri wird
man als Geldquelle angesehen (wahrschl. woanders nicht
besser)
Ich fand den
Urlaub super und werde dieses Jahr wieder hinfahren.
Abgezockt wird man überall, aber die Lebenseinstelleung der
Menschen in der Karibik ist faszinierend. Mit Respekt und
Höflichkeit wird man auch nicht so schnell abgezockt.
Viele meinen,
Kuba ist teuer, da alles in Dollar zu kaufen ist, aber macht
einer in Europa Urlaub, zahlt er um einiges mehr für den
gleichen Zeitraum und mit viel weniger Sonnenschein!!
Ich hoffe der
Bericht hat euch Spass gemacht.
Saludos
Nazmi |