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Die Provinz Guantanamo
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| Zur spanischen Kolonialzeit war die Provinz Teil der alten Provinz Oriente. Südlich der Hauptstadt befindet sich an der Guantanamo Bay ein US-amerikanischer Flottenstützpunkt. Die Vereinigten Staaten nahmen Guantánamo Bay während des Spanisch-Amerikanischen Kriegs 1898 ein. Seit 1903 ist Guantánamo von der amerikanischen Regierung gepachtet, wobei nach amerikanischer Auslegung der Pachtvertrag nur aufgelöst werden kann, wenn dem beide Parteien zustimmen. Die USA unterhalten auf Guantanamo Bay ein Gefangenenlager für Gefangene des Kriegs gegen den Terror. |
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Guantánamo
ist eine Universitätsstadt und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im
südöstlichen, heißesten Teil von Kuba nahe der Guantanamo-Bucht. Sie hat ca. 208.000 Einwohner, die größtenteils von Landwirtschaft leben. Da sie nicht direkt am Meer liegt und außer ihrer gut erhaltenen kolonialen Architektur im Zentrum keine großartigen Sehenswürdigkeiten aufweist, ist die beschauliche Kleinstadt noch relativ touristenfrei. Das Kennzeichen der Stadt ist die "Fama", eine Skulptur mit Trompete auf dem "Palacio Salcines", in dem die Kunstsammlung untergebracht ist. Ein Eisenbahnanschluss, ein Flugplatz und für Touristen die Buslinie "Via Azul" verbindet die Stadt mit dem Rest des Landes. José Martí machte Guantánamo weltweit mit seinem Lied "Guantanamera" bekannt. |
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| Das Leben in
der Stadt und ihre Bewohner zeigt der Dokumentarfilm Paraíso von Alina
Teodorescu anhand einer Musikgruppe. Guantanamo Bay, der US-amerikanische Marinestützpunkt (Gitmo im Slang der Militärs), liegt 15 km entfernt von der Stadt. Seit Januar 2002 werden hier mutmaßliche Taliban- und al-Qaida-Kämpfer festgehalten. Letztere werden als "illegal enemy combatants" geführt und es wird ihnen nicht der Schutz der Genfer Konventionen gewährt. Weiterführende Informationen hierzu und zum Militärstützpunkt der USA finden sich im Artikel Guantanamo-Bucht. |
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Text : Wikipedia
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