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Text von Wikipedia Alberto Korda
Alberto Diaz Gutierrez, bekannt geworden als Alberto Korda (* 14. September 1928 in Kuba; † 26. Mai 2001 in Paris), war ein kubanischer Fotograf Alberto Diaz Guiterrez begann seine Karriere 1956 als Werbe- und Modefotograf in Havanna mit einem eigenen, schon zu Zeiten von Präsident Batista bekannten Atelier. Den Künstlernamen Alberto Korda erhielt er zur Zeit der Wirren vor der kubanischen Revolution. Er nannte sein Fotostudio "Korda", nach den ungarischen Regisseuren und Produzenten Alexander und Zoltan Korda, deren Filme in dieser Zeit in den Kinos von Havanna zu sehen waren. Von 1959 bis 1968 war Alberto Korda Fotograf der kubanischen Revolutionsführer, allen voran Fidel Castro, Ernesto Guevara und Camilo Cienfuegos, mit denen ihn eine Freundschaft verband. Nach der Sabotage des mit Waffen und Munition beladenen belgischen Frachters Coubre im Hafen Havannas fand am 5. März 1960 unter der Anteilnahme von 100.000 Menschen, unter ihnen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre, die Trauerfeier für die über 135 Opfer statt. Während der Rede Fidel Castros nahm Alberto Korda eines der bekanntesten Bildembleme der 68er-Bewegung auf: Guerrillero Heroico (dt.: "heldenhafter Widerstandskämpfer"), ein Bild, das zur Ikone Ché Guevaras wurde. An dem Bild hatten die Zeitungen zunächst kein Interesse. Alberto Korda schenkte es dem italienischen Verleger Giangiacomo Feltrinelli. Nach der Ermordung Ché Guevaras 1967 in Bolivien wurde es veröffentlicht. Es wurde zum Symbol der 68er und später zum Kunstwerk (s. Andy Warhol). Alberto Korda erhielt kein Geld für die Rechte an seinem Jahrhundertfoto "Guerrillero Heroico". Einzig als im Jahr 2000 ein Wodka-Hersteller damit warb, klagte Korda und erhielt 50.000 USD Schadenersatz, die er für kubanische Kinder spendete. |
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