Er kehrte 1878 nach Kuba zurück, wurde aber bereits 1879 wieder ins Exil geschickt. 1881 zog er nach New York.
Im Exil in Mexiko und den USA verfasste er mehrere Schriften, darunter den Gedichtband versos sencillos ("einfache Verse"), aus dem der Text des bekannten Liedes Guantanamera stammt.
Aus dem Exil organisierte Martí den politischen und militärischen Kampf gegen die die spanische Kolonialmacht. Zusammen mit den kubanischen Tabakarbeitern in Florida/USA gründete er die Partido Revolucionario Cubano (Kubanische Revolutionspartei) und brachte die wichtigsten militärischen Führer des Guerrillakrieges von 1868-1878, Máximo Gómez und Antonio Maceo, dazu den Kampf gegen Spanien wieder aufzunehmen.
1895 kehrte José Martí nach Kuba zurück, um am Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien teilzunehmen, am 19. Mai des Jahres fiel er in Kämpfen in der damaligen Provinz Oriente.
Das Grabmal von José Martí befindet sich in Santiago de Cuba auf dem Friedhof Cementerio Santa Ifigenia. Vor dem Grabmal wird von einer Ehrenwache regelmäßig ein Wachwechsel zelebriert.





